Bei der Dopplersonographie wird der Blutfluss mittels Ultraschall sichtbar gemacht. Dabei werden die vom Ultraschallkopf ausgesandten Ultraschallwellen von den sich bewegenden Blutkörperchen reflektiert. Dadurch ist die Frequenz der reflektierten Wellen eine andere als die der ausgesandten. Diesen Unterschied in der Frequenz kann das Ultraschallgerät sichtbar und auch hörbar machen.

 

Es gibt nun zwei verschiedene Methoden der Darstellung:

 

Bei der Farbdopplersonographie stellt sich fließendes Blut farbig dar; rot, wenn es zum Schallkopf hin strömt, blau bei umgekehrter Flussrichtung.

 

Bei der Spektraldopplersonographie wird die Flussgeschwindigkeit eines ausgewählten Blutgefäßes im Zeitverlauf dargestellt. Aus dieser Kurve läßt sich auf den Flusswiderstand in dem untersuchten Blutgefäß schließen.

 

Erfolgt eine Überweisung zur Dopplersonographie, so soll in der Regel die Versorgung des Kindes untersucht werden. Dabei wird immer der Blutfluss in den mütterlichen Blutgefäßen zur Gebärmutter und in der Nabelschnurarterie gemessen. Je nach Fragestellung werden auch zusätzliche kindliche Blutgefäße untersucht.

Dopplersonographie

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