Gemeinschaftspraxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe · Bergmannstraße 102 · 10961 Berlin · Telefon: 030/624 6096

Bei dieser Untersuchung, die zwischen der 12. und der 14. SSW durchgeführt wird, wird zum einen untersucht, ob die Organe des Kindes normal angelegt sind; zu diesem Zeitpunkt lassen sich 50% der schweren angeborenen Fehlbildungen ausschließen. Außerdem wird die sogenannte Nackentransparenz gemessen, ein Flüssigkeitssaum, den man bei jedem Kind in dieser Schwangerschaftswoche sieht und der bei Ungeborenen mit Trisomien  (z.B. Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt) meist etwas verbreitert ist. Mit Hilfe eines Computerprogramms läßt sich aus der Nackentransparenz, dem mütterlichen Alter und dem Nachweis von zusätzlichen Ultraschallmarkern das individuelle Risiko für das Vorliegen einer Trisomie errechnen. Ergänzend zur Ultraschalluntersuchung können Werte im mütterlichen Blut bestimmt werden (z.B. freies ß-HCG und PAPP-A), die die Risikoberechnug  weiter präzisieren. Diese Blutwerte sind am aussagekräftigsten, wenn sie ca 2 Wochen vor der Ultraschalluntersuchung bestimmt werden. Meist errechnet sich ein niedriges Risiko. Wenn das individuelle Risiko sehr hoch ist, muss entschieden werden, ob die Chromosomen des Kindes über eine Chorionzottenbiopsie oder eine Fruchtwasserpunktion untersucht werden sollen. Mit diesen invasiven Methoden kann eindeutig geklärt werden, ob die Chromosomen des Kindes unauffällig sind. Ist das Risiko etwas erhöht, kann die Abklärung auch über eine Blutentnahme bei der Mutter erfolgen durch den sogenannten nichtinvasiven pränatalen Test (NIPT). Sollte dieser auffällig sein, muss er immer über eine Fruchtwasseruntersuchung bestätigt werden.

Durch Ultraschall allein können ca 75% aller Feten mit Down-Syndrom erkannt werden, mit den Blutwerten aus dem mütterlichen Blut erhöht sich die Erkennungsrate auf 85-90%.

Frühe Feindiagnostik ggf. mit

Nackentransparenzmessung (12. – 14. SSW)

Frühe Feindiagnostik ggf. mit

Nackentransparenzmessung

(12. – 14. SSW)

Feindiagnostik (21. – 22. SSW)

Fetale Echokardiographie

Dopplersonographie

Chorionzottenbiopsie

Fruchtwasserpunktion oder

Amniozentese

Nabelschnurpunktion

Nichtivasiver pränataler Test (NIPT)

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Bergmannstraße 102 · 10961 Berlin · Telefon: 030/624 6096

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Frühe Feindiagnostik ggf. mit

Nackentransparenzmessung

(12. – 14. SSW)

Feindiagnostik (21. – 22. SSW)

Fetale Echokardiographie

Dopplersonographie

Chorionzottenbiopsie

Fruchtwasserpunktion oder

Amniozentese

Nabelschnurpunktion

Nichtivasiver pränataler Test (NIPT)